Andrea - CSD 2013

Über mich

Wer bin ich und was habe ich bisher alles getan und warum schon wieder ein neues Weblog?

Die letzte Frage ist einfach zu beantworten: Ich will meine Meinung sagen. Zu Themen, Geschehnissen, persönlichen Erlebnissen und was mir sonst noch so vor die Füße fällt. Und das funktioniert natürlich am Besten mit einem Weblog. AndreaJD.Rocks widmet sich meinen Fotos und meiner Arbeit im Musikbusiness und das soll auch so bleiben. Hier wird es textlastiger und manchmal auch politisch. Wie der Titel schon verrät geht es hier inhaltlich vor allem um „Rock’n’Roll & Politics„.

Wieso ich mir ausgerechnet diese beiden Themen ausgesucht habe und was Rock’n’Roll mit Politik zu tun hat, das erzähle ich Euch jetzt:

Geboren wurde ich Ende der 70er Jahre im wunderschönen Saarland – genauer gesagt in Saarbrücken und schon schnell war klar, dass es mich in die künstlerische Ecke verschlagen wird. Mit fünf Jahren entdeckte ich meine Liebe zur Musik in der musikalischen Früherziehung und durfte mit der Kamera meiner Eltern fotografieren. Mit sechs Jahren bekam ich Orgel- und Flötenunterricht. Das mit der Flöte verlor sich irgendwann, aber mit der Orgel sollte es weitergehen. Es folgten einige Unterrichtsstunden in Kirchenorgel und später als Teenager stieg ich auf Keyboard um. Nachdem ich die Mittlere Reife Mitte der 90er Jahre erreicht hatte und beschloss, auf’s Gymnasium zu wechseln, war es mit dem Keyboardunterricht vorbei. Erst beim Auftritt der Abi-Band einige Jahre später, sollte ich mal wieder am Keyboard stehen.

Nach dem Abitur wollte ich eigentlich Musik studieren, aber da ich nie Klavier gelernt hatte, wurde daraus leider nichts. Es verschlug mich an die Universität des Saarlandes, wo ich am Ende ein Biologie-Studium begann. Biologie war meine zweite Leidenschaft und diese Entscheidung war die Richtige. Mit der Musik kam ich durch meine redaktionelle Tätigkeit für das online Musikmagazin „venue music“ immer wieder in Berührung und lernte während dieser Zeit die Band J.B.O. kennen, auf deren Homepage ich mich seit Beginn 2000 gerne aufhalte (genauere Infos zu den Projekten findet Ihr unter „Projekte & Referenzen“). 2008 erlangte ich den akademischen Grad „Dr. rer. nat.“ und musste mich entscheiden, was ich damit nun erreichen kann. Beruflich entschied ich mich, eine freiberufliche Tätigkeit als Journalistin und Autorin zu beginnen. Ich half meinem Mann mit seiner Firma „Leo Skull“ und übernahm mit ihm zusammen den offiziellen J.B.O. Fanclub. Wir hatten einige Bands in unserem Band-Roaster und unterstützten die Bands unter anderem im Bereich Band- und Tourmanagement, PR, Social Media und Promotion. Ich schrieb Rezensionen für das Musiker Magazin (Deutscher Rock & Pop Musikerverband e.V.) und hatte immer wieder Aufträge im Bereich Pressetexte für Press Kits, Pressemeldungen, Produktbeschreibungen etc.

Da ich viel auf Tour war, hatte ich auch immer die Gelegenheit, meine Begeisterung für die Live-Fotografie auszuleben und war an der Tour-Promotion beteiligt, wenn es mal wieder auf die Straße ging. Insgesamt war ich mit J.B.O. auf drei größeren Tourneen unterwegs und begann, mich an das Tourleben zu gewöhnen. Mit meinem Mann und dem Team des Plattenlabels von J.B.O. war ich an der Promokampagne für das „Killeralbum“ beteiligt, welches im August 2011 erschien und prompt Platz 3 der Media Control Charts enterte. Ein riesen Erfolg, denn der Chartentry war der höchste in der nun 25 jährigen rosa Bandgeschichte. Im gleichen Jahr arbeiteten Carsten und ich auch an der offiziellen Biographie von J.B.O., der „Biographie des Blödsinns„, für die wir etliche Interviews mit der Band, Freunden und weiteren Wegbegleitern führten. Veröffentlicht wurde das gute Stück dann Ende 2011, begleitet von einer Lesung mit der Band in der Popakademie Mannheim.

Für Politik hatte ich mich eigentlich schon immer interessiert, fand aber, dass der Schulunterricht viel zu trocken war. Ich suchte etwas, wo ich mich und meine Ideen einbringen kann – und fand die Piratenpartei. Die schaffte es im März 2012 in den saarländischen Landtag und da wollte ich hin. Gesagt, getan: Ich bekam im Juni 2012 den Job als wissenschaftliche Referentin und war fortan unter anderem für die Themen Umwelt, Verbraucherschutz, Soziales, Gesundheit, Queere Politik und Netzpolitik zuständig. Weg von der Musik, rein in den Landtag, um den drei Piraten mit meinen Recherchen und Ausarbeitungen zur Seite zu stehen. Von Anfang 2014 bis zum Ende der 15. Wahlperiode im April 2017 war ich auch für das Social Media Management der Fraktion zuständig (Facebook, Google+TwitterYouTubeflickr, Soundcloud). Mein Interesse für Musik verlor ich aber nie ganz und tobe mich heute noch für das online Musikmagazin „venue music“ im Photopit aus oder schreibe Rezensionen und Konzertberichte. Alles nur noch als reines Hobby, aber diese Kombination rockt. Denn wie schon J.B.O. sangen:

„Es muss ein Rock (durch Deutschland gehen)“.

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